Naturdarmschweissen

Clip oder Knoten, dass waren die Alternativen zum Verschluss von Würsten Ende
der 90er. Einer meiner Kunden benannte ein Problem, was einige von uns noch
aus eigener Erfahrung vage in Erinnerung haben: Nicht jeder Clip findet sich
am Ende der Wurst und mit etwas Geschick wandert er auch auf dem Teller noch
ins Kartoffelpürree oder anders schließlich zwischen die Zähne der
Verbraucher. Auch der Knoten, ein Geschicklichkeitsresultat, verhärtet beim
Räuchern und ist beim Verzehr der Wurst fremd. Er muss entfernt werden.

 

"Das geht auch anders!" dachte ich. Die Firma Ecoma und die Fleischtechniker der
Schule Kulmbach leisteten mir Hilfe beim entwickelten der ersten
Naturdarmschweissmaschine als "desk-top" (einzelne Maschine zur Aufstellung
auf dem Arbeitstisch). Diese war damals zweihändig auszulösen, doch das
Prinzip bleibt bis heute gleich. Der Darm wird von einem beheizten Keil in
eine beheizte Nut gedrückt und durch die Erwärmung an den Seiten
verschweißt.

 

Seitdem entwickelte sich die Marktdurchdringung der Aufhängelinien rasant.
Eine kompaktere, einhändige Version der Naturdarmschweissmaschine war
erforderlich. Aus einem Prototypen Brettschneiders heraus verwirklichte die
Firma Frey diese Weiterentwicklung. Später, im Jahr 2011 wurde die
Zuverlässigkeit der Maschinen insbesondere bei dünnflüssigem Brät durch ein
neues wellenförmiges Werkzeug deutlich verbessert. Mit der Neuentwicklung
unseres Hauses geht es aber noch besser....

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